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8870 Quattro 8870 System

Quattro 8870 – Kill Befehl

Grossrechner Server Verkabelung

Ein KILL Befehl an der Quattro 8870 löscht Dateien von der Festplatte. Eine Wiederherstellung ist nur noch über einen Headereintag möglich.

Bspl: # Kill LU/Dateiname, LU/Dateiname2

KILLALL

Bulkänderungen: anwendbar auf eine Dateiliste die zuvor mit LIBR (und entsprechenden Parametern) erstellt wurde.

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8870 Quattro 8870 System

Quattro 8870 – Query Befehl

Grossrechner Server Verkabelung

Der QUERY Befehl Anzeige des Dateiformates, Es werden Dateiart, Datum der Erstellung, Satzzahl und Anzahl der belegten Sätze sowie Größe der Datei gezeigt.

Bspl: # Query LU/Dateiname

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8870 Quattro 8870 System

Quattro 8870 – Change Befehl

Grossrechner Server Verkabelung

Der CHANGE Befehl

Ein Change Befehl ermöglicht das Umbenennen von Dateinamen.

Der Dateiname muß hierbei voll ausgeschrieben werden. Die Frage nach dem neuen Dateinamen erfolgt als im Anschluss an diese Eingabe

Bspl: # Change LU/Datei=LU/Datei1

CHANGEALL

Hier sind Bulkänderungen gemeint, diese sind anwendbar auf eine Dateiliste die zuvor mit LIBR (und entsprechenden Parametern) erstellt wurde.

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8870 Quattro 8870 System

Quattro 8870 – Libr Befehl

Grossrechner Server Verkabelung

Der LIBR Befehl

Mit EX 1.0/03 können mit LIBR die Dateien die auf einer ILU liegen, selektiv angezeigt werden. Damit die neue Funktion von LIBR erkannt wird, muß der numerische Wert mindestens dreistellig sein. Dies gilt insbesondere für die ILU 0 einer LU (z.B. LIBR 000/@ zeigt alle Files der LU 0 an, die auf der ILU 0 liegen. Eine ILU-Nummer, die vierstellig ist wird von LIBR als falsch zurückgewiesen.

Für jede ILU müssen zur LU-Nummer 256 addiert werden.

  • Dateien der ILU 0 LIBR 001/@ (0*256+1)
  • Dateien der ILU 1 LIBR 257/@ (1*256+1)
  • Dateien der ILU 2 LIBR 513/@ (2*256+1)
  • Dateien der ILU 3 LIBR 769/@ (3*256+1)

LIBR zeigt die Datei auch dann an, wenn nur ein Teil von ihr auf der gewählten ILU liegt. Dies kann für Contignous-Dateien zutreffend sein.

Beispiele:

  • Libr LU/@ ^ gibt Directory der LU alphabetisch und numerisch aufwärts sortiert aus
  • Libr LU/VF.@ gibt Dateien mit Anfang VF. alphabetisch aufsteigend sortiert aus
  • Libr LU/Dateiname ($RPLx) gibt Directory auf dem angegebenen Drucker aus
  • Libr LU/Dateiname Datei gibt Directory in eine Datei aus, lesen mit Paid „datei“ möglich
  • Libr a*T listet nach Dateiattribut Text
  • Libr a;31 listet nach Fachbereich auf
  • Libr aUT*B*D listet optimiertes Basic und Basicprogramme
  • Libr a 1 listet nach Anwendungsnummer
  • Libr @ % spi sucht nach Text (spi) im Dateinamen
  • Libr a>930913000000 listet alle Dateien die nach dem 13.09.93 erstellt wurden
  • Libr[A] listet Dateien auf allen LU’s

Die Anzeige von Dateien ist mitunter sehr sinnvoll. Bei Störunge kann so auf mögliche Ursachen geschlossen werden, im einfachen Fall ist eine Behebung der Störung sofort möglich. Vorteil: Vermeidung von Systemausfällen.

Wichtig: Seid mit dem Editieren von Dateien sehr vorsichtig und ändert nur dann etwas wenn ihr wirklich wisst was ihr tut!

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8870 Einführung 8870 Quattro

Quattro 8870 – Localmode

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Localmode

Der Localmode umfasst alle bildschirmspezifischen Einstellungen eines Arbeitsplatzes.

Einstieg: Drücken der LOC – Taste beim hochfahren des Bildschirmes

Laden Platzprogramm lasst sich verändern durch drücken von ESC, dann besteht die Möglichkeit ein bestimmtes Platzprogramm anzugeben.

Kenngrößen:

  • Clockmode intern
  • Parity yes
  • Baudrate 9600 (evtl. auch 19200)

! Remove Window 2: Deaktivieren des zweiten Fensters, wobei die Portnummern nicht verschoben werden.

Logisches Vertauschen von Bildschirmen

PORT CTRL+E X CTRL+E Portnummer SWITCH

  • Umschalten von Bildschirmen, die auf der gleichen CPU liegen,
  • nicht möglich aus dem Window heraus,
  • auch REMOTE – mäßig zulässig,
  • Bildschirm wir ohne Maske getaucht (einmal CR drücken)

Header BLOCK Adresse

HBA´s -> reale Plattenadresse

  • Index 1
  • Accounts 3
  • DMAP 20
  • entspricht HBA´s
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8870 Tools

Quattro 8870 – Plattenoptimierung

Grossrechner Server Verkabelung

Die Optimierung der Laufwerke kann für einen reibungslosen Betrieb und schnelleren Start des Systems sorgen. Definitiv ist es nur ein kleiner Teil der Systemwartung, aber am besten macht ihr euch einen Wartungsplan in dem ihr die Tätigkeiten vermerkt.

Plattenoptimierung

Befehl auf der Scope-Ebene: CLEANUP x USING y

Beispiele:

  • Cleanup 0 Using 1 – optimiert die Logische Einheit 0 und benutzt als Arbeitsplatte die LU 1
  • Cleanup 1 Using 0 – optimiert folglich die Logische Einheit 1 und benutzt als Arbeitsplatte die LU 0
  • Cleanup 2 Using 0 – optimiert die Logische Einheit 2 und benutzt als Arbeitsplatte die LU 0
  • Cleanup 99 Using 0 – optimiert die Logische Einheit 99 und benutzt als Arbeitsplatte die LU 0
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8870 Einführung 8870 Quattro

Quattro 8870 – Standardkennwörter

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Systemkennwörter & Standardkennwörter

NIROS 7.0 TEAM

EX 1.0 NOOFFICE

EX 2.0/3.0 TWOZERO

EX 3.3 DOCTOR

Die Kennworte der Anwendungsprogramme (wie FIBU) werden in der Regel bei der Installation angepasst.

Kennwort entschlüsseln

Durch einen gewollten Abbruch des Programms und Sprung in den Basic Editor ist es möglich Kennwörter über das Auslesen von bestimmten Variablen zu ermitteln

Im Programm (SCOPE-Berechtigung muß erteilt sein)

CTRL+Y; ESC eingeben

Unterbrechen des Programms

Basic Einsprung Adresse

z.B. 7790 RUN

;P3$ zeigt Kennwort

stärkeres Kennwort

Lösung: besseres Kennwort vergeben – z.B. Sonderzeichen die entsprechend codiert gezeigt werden

CTRL+L Password CTRL+L

CTRL+L = FF

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Quattro 8870 – Textbearbeitung

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Textbearbeitung Paid (Programming aid)

Hier eine kurze Beschreibung wie mit einer 8870 Textdateien bearbeitet werden können. Hier bei ist entsprechendes Know-How Voraussetzung, durch den unbedachten Einsatz / Änderungen die Funktion der Maschine beeinträchtigt werden kann.

Erstens, wichtig, die angewählte Datei darf nicht anderweitig geöffnet sein, die Datei sollte beim verlassen von Paid mit dem Befehl CLOSE geschlossen werden. Zweitens, das Öffnen erfolgt mit dem Befehl OPEN „Dateiname“.

  • Zeilen 0 -20 dienen zur Textein- und Ausgabe
  • Zeile 21 Zeilenlineal zur Orientierung
  • Zeile 22 enthält Dateiname, Satznummer, Position
  • Zeile 23 hinter Fkt. werden die PAID-Prozeduren eingegeben
  • Zeile 24 dient zur Ausgabe von Nachrichten und Fehlermeldungen
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8870 Einführung 8870 Quattro

Quattro 8870 – Einführung

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Themen

  • „Kennworte an der 8870 im Normalfall“
  • „Localmode“
  • „Der Systemstart (IPL)“

Der INITIAL PROGRAM LOAD (IPL)

Mit Initial Program Load (IPL) bezeichnet man das Starten eines Betriebssystems über direkt angeschlossene Speichergeräte.

Die Systeminitialisierung umfasst die Belegung des Hauptspeichers sowie das Anlegen von Datenpuffern (Magnetplatte, -band u.a.).

Im nächsten Schritt erfolgt ein Test aller minimal erforderlichen Systemkomponenten und Normierung von Speicherzellen und Arbeitsbereichen. Nach erforderlicher Initialisierung erscheint auf dem Bildschirm «Kennwort bitte:»

Die wichtigsten Initialisierungsphasen:

  • Phase LED Anzeige am Bildschirm
  • Urlader Speichertest F0
  • Speichertest Ende 01 D0 bei 1 MB Speicher
  • BZUP im Speicher 02 26/27 falsches Platzprogramm
  • Systemlader im Speicher 03
  • den BSA Diagnosesegment laden 04
  • den BSA Diagnosesegm. im Speicher 05
  • Platzprogramm laden 06
  • Betriebssystem laden 07 „INIT CPU x – … „
  • Systeminitialisierng läuft 0E „Please wait … „

Wird die Systeminitialisierung unterbrochen lässt die Statusanzeige Rückschlüsse auf den Fehler zu. Das BZUP enthält u.a. die Platzprogramme für die Ports und der BZUP erkennt wenn der Systemlader defekt ist.

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Quattro 8870 – Fehlermöglichkeiten

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Fehlermöglichkeiten und deren Behebung

Beim Start erscheint “ HOUSE KEEPING ERROR“, was tun?

Unter Housekeeping versteht man routinemäßige Tätigkeiten, deren Ziel es ist, die Funktion und Leistungsfähigkeit eines IT-Systems zu erhalten. Wenn diese Aufgaben fehlschlagen gibt es ein Problem – definitiv!

HOUSE KEEPING ERRORs treten bei Speicherzuordnungsfehlern auf

  • Betroffen ist die Datei GF. 030 00 001 – Kundendatei
  • Please press CR to delete
  • Auf keinen Fall CR drücken !!! Datei wird sonst gelöscht.
  • Es hilft evtl. ein Schlüsseldrehen
  • Systemrekonstruktion durch einen INIT 1

CPU 0 INIT

Ihr habt 5 sec. Zeit die ESC-Taste oder R4 zu drücken. Im Anschluss bitte eine 1 eingeben.

Es erscheint folgende Maske:

  1. Formatieren der Systemplatte
  2. Rekonstruktion System
  3. Neues Hochfahren der Maschine

Zusammenfassend gesagt ist der Punkt 2 als letzte Möglichkeit anzuwählen. Nur wenn andere Tätigkeiten fehlgeschlagen sind.

Ansonsten die Bänder einlegen und entsprechend den Anweisungen für eine Rekonstruktion verfahren.

TRAP 3 – Schreibfehler

Format – zusätzliche Ersatzspuren werden angelegt.

TRAP 255 – undefinierter Fehler

Das sind eigentlich immer die schlimmsten Fehler, da sich nicht eindeutig sagen lässt was nun das Problem ist.

HIT ESC -> # START

nicht BYE eingeben

nächster TRAP … usw.

TRAP 56 – Rechnerhalt

Diese Anzeige erfolgt beim Hochfahren der Anlage HALT -> Hier ist es am besten die Technik anzurufen.

Indizierung

Merkmal: COURSOR WEG

  • CTRL+Y; ESC
  • CTRL+C -> SAVE !? CTRL+C
  • nur bei Scope – Berechtigung

Teilnehmer anzeigen und mit LOE die Teilnehmer löschen

SEARCH 9 – interer Reorganisationslauf bei großen Dateien

Satusanzeige wechselt von 91 <-> 92

Der Cursor fehlt dann auf allen Bildschirmen der gleichen CPU.

Zuviele Dateien offen

Basic Error 49 Anzahl der gleichzeitig geöffneten Dateien systemweit pro Port 28 (0-27); Generierung im SYSMOD

Speicher anzeigen

MO.PART

  • zeigt Teile des Speichers an
  • mit Leertaste anhalten
  • Größe in kByte – Taskanzeige